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Geschichten

Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab ?

Der kleine Hase sollte ins Bett gehen, aber er hielt sich noch ganz fest an den langen Ohren des großen Hasen.
Der kleine Hase wollte nämlich ganz sicher sein, dass der große Hase ihm auch gut zuhörte. "Rate mal, wie lieb ich dich hab",sagte er. "Oh", sagte der große Hase, " ich glaub nicht, dass ich das raten kann".
"So sehr", sagte der kleine Hase und breitete seine Ärmchen aus, so weit er konnte.
Der große Hase hatte viel längere Arme. "Aber ich hab dich sooo sehr lieb", sagte er. Hm, das ist viel, dachte der kleine Hase.
"Ich hab dich lieb, so hoch ich reichen kann", sagte der kleine Hase.
"Ich hab dich lieb, so hoch ich reichen kann", sagte der große Hase.
Das ist ziemlich hoch, dachte der kleine Hase. Wenn ich nur auch so lange Arme hätte.
Dann hatte der kleine Hase eine gute Idee. Er machte einen Handstand und streckte die Füße am Baum hoch.
"Biis zu den Zehen hoch hab ich dich lieb", sagte er.
Und ich hab dich bis zu deinen Zehen hoch lieb", sagte der große Hase und schwang den kleinen Hasen in die Luft.
"Ich hab dich so hoch wie ich hüpfen kann lieb!", sagte der kleine Hase lachend .......... und hüpfte auf und ab.
"Aber ich hab dich lieb, so hoch wie ich hüpfen kann", sagte der große Hase lächelnd und hüpfte so hoch, dass seine Ohren die Zweige berührten.
Tolle Hüpferung, dachte der kleine Hase. Wenn ich nur auch so hüpfen könnte.
"Ich hab dich den ganzen Weg bis zum Fluss runter lieb", sagte der kleine Hase.
"Ich hab dich bis zum Fluss und über die Berge lieb", sagte der große Hase.
Oh, das ist sehr weit, dachte der kleine Hase. Er war schon so müde, dass er sich gar nichts mehr ausdenken konnte.
Dann schaute er über die Büsche und Bäume hinaus in die große, dunkle Nacht. Es konnte ja wohl michts weiter weg geben als den Himmel.
"Ich hab dich lieb bis zum Mond", sagte der kleine Hase und machte die Augen zu.
"Oh, das ist weit", sagte der große Hase. "Das ist sehr, sehr weit". Der große Hase legte den kleinen Hasen in sein Blätterbett, beugte sich über ihn und gab ihm einen Gutenachtkuss.
Dann kuschelte sich der große Hase an den kleinen Hasen und flüsterte lächelnd: "Bis zum Mond ........... und wieder zurück haben wir uns lieb".

Sam McBratney  / Anita Jeram / Deutsch von Rolf Inhauser


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Der Mond feiert ein Fest

Vor langer Zeit feierte der Mond mit seinen Sternen ein fröhliches Fest. Sie kicherten, lachten und sangen laut vor Vergnügen. Bis hinunter zur Erde hörte man sie. Auch mitten in der Nacht wurde es nicht ruhiger. Daher durften alle Kinder aufbleiben und auf den Straßen und Plätzen spielen. Das machte ihnen natürlich einen Riesenspaß! Lucy und Tim wünschten sich sogar, das Fest am Himmel möge immer weiter gehen.
Am nächsten Morgen gingen die Beiden wie jeden Tag in den Kindergarten. Etwas müde waren sie schon, aber das ging den anderen Kindern und auch den Erwachsenen nicht anders. Daher war es nicht schlimm, dass sie nicht so gut aufpassen konnten wie sonst. Am Abend ging das Fest immer noch weiter. Ein besonders übermütiger Stern ließ im Takt der Musik sein Licht aufblitzen. Das helle Licht störte Lucy und Tim. Denn eigentlich hätten sie jetzt doch gerne geschlafen. Aber es blieb ihnen nichts anderes übrig, als aus den Betten zu krabbeln und im Zimmer zu spielen. Zum Schlafen war es viel zu laut und zu hell.
Am nächsten Morgen waren sie dann sehr müde. Tim schlief sogar am Frühstückstisch ein. Um ein Haar wäre er mit dem Kopf auf den Teller und in sein Marmeladenbrot gefallen. Lucy konnte ihn gerade noch an der Schulter erwischen. Auf dem Weg zum Kindergarten sahen sie einen Hund. Er war zu schläfrig, um sein Fressen zu beachten und schlich mit hängendem Kopf über die Straße. Nur gut, dass kein Auto kam. "Ob ihn der müde Fahrer überhaupt bemerkt hätte?", fragte sich Tim.
Niemand freute sich mehr darüber, dass die laute Feier am Himmel weiter andauerte. Viel gespielt wurde nicht und auch nicht mehr viel gelacht. Die Menschen waren nur noch müde und gereizt. Sie schimpften schnell mit den Kindern oder schrieen sie sogar an. Das war überhaupt nicht mehr lustig, fanden Lucy und Tim. Und sie beschlossen mit dem Mond zu reden.
"Hört mal, Mond und Sterne", rief Tim abends aus dem Fenster. "Bitte seid leiser, wir wollen so gerne schlafen." Es dauerte einige Zeit, bis der Mond sie bei dem Krach hörte. Dann sah er wie erschöpft die Kinder waren, und er schämte sich. "Wir haben nicht darüber nachgedacht, dass ihr jeden Tag schlafen müsst", entschuldigte er sich. Und er versprach, das Fest zu beenden. Seit dieser Nacht ist es leise am Himmel. Mond und Sterne flüstern nur noch miteinander. Doch hin und wieder lässt der übermütige Stern immer noch sein Licht funkeln. Wenn du genau hinschaust, kannst du es vielleicht sehen.

Anke Schiermeyer


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Katharinas Teddy

Katharina hatte Geburtstag. Viele Besucher kamen und drückten ihr kleine und große Päckchen in die Hand. Geburtstagsgeschenke! Katharina packte Bilderbücher aus, bunte Spielsteine, eine Babypuppe, einen Plüsch-Eisbären und einen Spielzeug-Hund. In ihrem Kinderzimmer sah es bald aus wie in einem Spielzeugladen.
Katharina brauchte Platz für ihre neuen Sachen. Sie räumte den alten Teddy Tapsie aus dem Regal und warf ihn in eine Ecke.
Autsch! Tapsie war auf harte Bauklötze gefallen. Mühsam setzte er sich wieder auf und rieb seinen schmerzenden Rücken. Die neuen Spielsachen blickten vom Regal neugierig auf ihn hinunter. „Wer bist du?“, fragten sie. „Wohnst du schon lange hier?“
Tapsie nickte. „Ich war Katharinas erster Teddy“, erklärte er stolz. „Normalerweise ist das dort mein Platz im Regal.“
“Jetzt ist es unser Platz!“, behaupteten die neuen Spielsachen. „Bestimmt wird Katharina ab jetzt nur noch mit uns spielen. Kinder lieben neue Dinge. Du dagegen bist alt. Dein Fell ist abgenutzt, und dein linkes Ohr hat einen Knick.“
Tapsie schaute an sich herab. Sein Teddyfell war so oft gestreichelt worden, dass es tatsächlich an einigen Stellen ganz abgeschabt war. Und sein Ohr? Er erinnerte sich: Einmal hatte er zwischen dem Kinderbett und der Wand festgesteckt. Katharinas Mama hatte ihn zwar wieder befreit, doch sein Ohr hatte seitdem einen Knick. Ob Katharina deshalb die neuen Spielzeuge lieber hatte, grübelte der kleine Bär.
Die neuen Sachen gaben keine Ruhe: „Schau nur, wie dicht und glänzend mein Fell ist“, prahlte der Spielzeug-Hund.
„Und meines strahlt in hellem Weiß“, schwärmte der Plüsch-Eisbär. Er wischte mit einer schneeweißen Tatze über seinen Bauch. „Du bist ja richtig schmuddelig“, rümpfte er die Nase.
“Mama sagen kannst du auch nicht!“, mischte sich jetzt die Babypuppe ein. „Du bist langweilig! Mit dir spielt das Mädchen bestimmt nicht mehr.“
In diesem Moment stürmten Katharina und ihre Geburtstagsgäste ins Zimmer. Den ganzen Nachmittag spielten die Kinder mit den neuen Sachen. Den alten Teddy ließen sie in der Ecke liegen.
Tapsie hätte am liebsten geweint! Die anderen Spielsachen haben Recht, dachte er unglücklich. Katharina mag mich nicht mehr.
Allmählich wurde es Abend. Die Geburtstagsgäste verabschiedeten sich und gingen nach Hause. Katharina spielte noch ein bisschen mit dem Plüsch-Eisbär. Dann war es Zeit zum Schlafengehen. Das Mädchen zog ihren Schlafanzug an. Die neuen Spielsachen im Regal wurden ganz aufgeregt. Wen von ihnen würde Katharina mit ins Bett nehmen?
Katharinas Mutter kam ins Zimmer. „Ab ins Bett, Geburtstagskind!“, lachte sie.
„Gleich, Mama“, sagte Katharina. „Ich brauche noch ein Kuscheltier für mein Bett.“ Suchend blickte sie sich im Zimmer um. Alle Spielzeuge hielten gespannt den Atem an. „Ich nehme … meinen alten Teddy! Da bist du ja, Tapsie!“ Katharina holte den abgewetzten Bären aus der Ecke und drückte ihn fest an sich. Dann kletterte sie mit Tapsie im Arm in ihr Bett. Den verdutzten Spielzeugen im Regal blieb vor Staunen der Mund offen stehen.
„Schlaf schön“, flüsterte Katharinas Mama. Liebevoll deckte sie das Mädchen und ihren Lieblingsteddy zu. Tapsie kuschelte sich glücklich in die Decke.
„Gute Nacht, Mama“, murmelte Katharina. Sie schlief schon fast. „Das war ein schöner Tag!“

Anke Schiermeyer


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Danke Schatz  
  Du bist es, der mir gezeigt hat, wie schön das Leben sein kann, als ich die Hoffnung aufgegeben hatte.
Du bist es, der mich so leben lässt, wie ich bin.
Du bist es, der mir die Nähe und Geborgenheit gibt.
Du bist es, der mir täglich immer wieder Energie gibt.

Danke Dir von Herzen!
 
Was gibts Neues bei der Lady?  
  2011
Immer mal wieder die Homepage auf den neusten Stand gebracht.




 
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